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Schmerzen des Bewegungsapparates

Bandscheibenleiden, Engpasssyndrome, Neuropathien.
Sehr häufig sind Schmerzen, die von der Wirbelsäule ausgehen; durch einen Druck der Bandscheiben (Bandscheibenvorwölbung oder Bandscheibenvorfall) kommt es zu einer Reizung der vom Rückenmark austretenden Nervenwurzeln; die Irritation führt zu ausstrahlenden Schmerzen, Störungen des Empfindens (Arme oder Beine) sowie auch zu Lähmungen.

Chronische Schmerzen beeinträchtigen die Lebensqualität, bei akuten Lähmungserscheinungen ist ein rasches Handeln notwendig.

Schmerzen können aber auch durch sogenannte Engpasssyndrome (Einengung der Nervenbahn im Verlauf) bedingt sein.
Das Karpaltunnelsyndrom ist ein sehr häufiges Syndrom, bei dem Betroffene eingeschlafene Finger, und meist nachts Schmerzausstrahlung spürt; beim Fortschreiten der Kompression dieses Nerven kann es zu einem Muskelschwund im Bereich des Daumenballens kommen.

Bei der Post-Zoster-Neuralgie kommt es nach einer Gürtelrose (Herpes Zoster) in der Akutphase zum Auftreten von Bläschen, nach Abheilen der Bläschen können langwierige Schmerzen bestehen, die medikamentös behandelt werden müssen.

Bei der Polyneuropathie handelt es sich um eine Funktionsstörung der Nerven im Arm- oder Beinbereich mit Störungen des Empfindens (Taubheitsgefühl, brennende Schmerzen), manchmal auch Muskelschwund.
Häufige Ursache sind Diabetes und Alkoholmissbrauch.

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