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Muskelerkrankungen

Myasthenie, Muskeldystrophien, Myopathien
Erkrankungen der Muskulatur sind häufig erblich bedingt, die verschiedenen Formen sind durch unterschiedliches Auftreten der Erstsymptome, dem Betroffensein einzelner Muskelpartien (z.B. Schulter- oder Beckengürtel) sowie durch Verlauf und Prognose charakterisiert.

Die progressiven Muskeldystrophien sind an sich seltene Erkrankungen, wobei die motorischen Funktionen (Schwierigkeiten beim Laufen, Treppensteigen, Aufrichten aus der Hocke, usw.) zunehmend reduziert sind.
Die Diagnose erfolgt durch die klinische Untersuchung, sowie die blutchemische und elektromyographische Untersuchung.

Bei der Myasthenie handelt es sich um eine immunologische Erkrankung, die heute sehr gut durch immunsuppressive sowie auch symptomatische Therapie behandelt werden kann.
Bei dieser Erkrankung ist vor allem die Dauerbetreuung zur Optimierung der Therapie und Verbesserung der Lebensqualität wichtig.

Bei der Myopathie handelt es sich um eine Störung des Muskelstoffwechsels, bei der Myositis um eine entzündliche Erkrankung des Muskels.

Die Muskelbiopsie hilft für die spezielle Diagnose und ist auch Grundlage für eine genetische Untersuchung; therapeutisch gibt es trotz vieler neuer Erkenntnisse noch immer keine ursächliche Therapie (umfassende aktive Krankengymnastik), sowie spezielle Hilfsmittel (orthopädisches Schuhwerk, Schienen helfen im Alltagsleben) tragen zur Verbesserung der Lebensqualität bei.

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